Erprobungsstufe

Klasse 5a, Klassenlehrerin Frau Emmer
Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6. Diese bei den Klassen bilden eine pädagogische Einheit.
Klasse 5b, Klassenlehrerin Frau Hüttermann
Die Arbeit in der Erprobungsstufe knüpft an die Arbeit in der Grundschule an und ist eine Zeit, in der die Schülerinnen und Schüler besonders sorgfältig betreut und beobachtet werden müssen. Der Übergang von Klasse 5 in die Klasse 6 erfolgt ohne Versetzungsentscheidung. Die Verweildauer in der Erprobungsstufe beträgt höchstens 3 Jahre. Die Klasse 5 kann auf
Klasse 5c, Klassenlehrerin Frau Schlepphorst
Antrag der Eltern einmal wiederholt werden. Über eine mögliche Wiederholung der Klasse 6 entscheidet die Klassenkonferenz. Die Klasse 6 kann nur wiederholt werden, wenn die Höchstverweildauer in der Erprobungsstufe noch nicht überschritten ist und auf Grund der Leistungsfähigkeit erwartet werden kann, dass die Versetzung in die Stufe 7 im Wiederholungsjahr erreicht werden kann.
Schülerinnen und Schüler, die nicht für die Realschule geeignet sind, wechseln am Ende der Erprobungsstufe in die Klasse 7 der Hauptschule. Mit der Versetzung in die Klasse 7 ist die Eignung für die Realschule festgestellt.

Unsere Schwerpunkte in der Erprobungsstufe

  • Im Januar eines jeden Schuljahres bieten wir für interessierte Eltern und ihre Kinder einen “Tag der offenen Tür” an. Zukünftige bzw. interessierte Schüler/innen und ihre Eltern erhalten an diesem Tag einen detaillierten Einblick in die Arbeitsweise verschiedener Fächer, sie verweilen in den Räumlichkeiten, die einmal ihr “Arbeitsplatz” werden können, und sie haben die Möglichkeit ausführlich mit den Lehrern zu sprechen.
  • Die Zusammensetzung der Klassen richtet sich in der Regel nach der Herkunft aus den Grundschulen, damit die Schüler/innen bekannte Gesichter wieder finden. Hierbei werden Empfehlungen und Erfahrungen der Grundschullehrer/innen entsprechend berücksichtigt.
  • Vor den Sommerferien hat sich für die zukünftigen Schüler/innen und ihre Eltern ein “Kennenlernnachmittag” bewährt. Alle angemeldeten Kinder sind mit ihren Eltern eingeladen, an diesem Tag ihre Mitschüler/innen, den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin sowie den neuen Klassenraum kennen zu lernen. Sie sammeln eine Menge positiver Eindrücke, die ihnen nach den Sommerferien den Übergang an unserer Schule erleichtern.
  • In den ersten Wochen an unserer Schule ist es wichtig, dass die Schülerinnen sich untereinander kennen lernen, sich im Schulgebäude zurechtfinden und den Vertretungsplan lesen können. Paten aus Klasse 9 helfen ihnen bei der Eingewöhnung, ebenso wie ein gemeinsamer Wandertag oder andere Aktivitäten. In diese Zeit fällt auch der erste Elternabend mit Fachlehrern.
  • Drei Mal im Schuljahr finden Erprobungsstufenkonferenzen statt, bei denen alle unterrichtenden Lehrkräfte einer Klasse sich über den individuellen Entwicklungs- und Leistungsstand jedes Schülers/ jeder Schülerin austauschen und beraten.
  • Zur ersten Erprobungsstufenkonferenz der Klassen 5 und 6 werden die ehemaligen Klassenlehrer/innen der Grundschulen persönlich eingeladen. Die Informationen, Ausführungen, Erklärungen und Ratschläge der Kolleginnen und Kollegen der Grundschule bieten eine wirksame und wertvolle Hilfe für die weitere pädagogische Arbeit.
  • Am Ende der Klasse 5 bzw. zu Beginn der Klasse 6 führen die Klassen einzeln oder alle gemeinsam eine mehrtägige Klassenfahrt durch. Bei der Vorbereitung und Durchführung sind die Schüler/innen aktiv beteiligt und haben auch auf diese Weise Gelegenheit, sich in positives Sozialverhalten einzuüben.
  • Schüler/innen der Klassen 8 lesen Schüler/innen der Klassen 5 aus selbst ausgewählten Büchern vor. 
  • Die Klassen 6 nehmen am Lesewettbewerb teil.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Lernen als lebenslanger Prozess verpflichtet Schule neben der Vermittlung von Fachwissen, Lern- und Arbeitstechniken u. a. auch zur Förderung von Methoden-kompetenz. Schülerinnen und Schüler müssen heute aufgrund einer veränderten Gesellschaft und der damit veränderten Ansprüche an sie von der Schule zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen angeleitet werden. Der Wechsel zur weiterführenden Schule bedeutet für Schülerinnen und Schüler in der Regel ei-nen Neubeginn mit einer besonderen Motivation, die in der Erprobungsstufe genutzt werden sollte. Hierzu ist es notwendig, ein entsprechendes Konzept für unsere Schule zu entwickeln.
Dazu werden in den Klassen 5 und 6 Methodentage durchgeführt mit Themen wie z. B.    
                •  Arbeitsplatz und Hausaufgaben
                •  Lernen mit allen Sinnen
                •  Klassenarbeiten vorbereiten
                •  Vokabeln lernen
                •  Teamentwicklung

Sozialtraining in Klassen 5 und 6 nach Lions Quest – Erwachsen werden

In der Erprobungsstufe findet ein Training zum sozialen Lernen statt, begleitet von der Schulsozialarbeiterin und der jeweiligen Klassenleitung. Das Einführungsseminar für das Lions Quest Programm haben mittlerweile die Klassenlehrerinnen der Erprobungsstufe absolviert.
In diesem Konzept geht es im Wesentlichen um den fairen und sozialen Umgang miteinander, die Stärkung der Sozialkompetenz des Einzelnen und die Förderung der Klassengemeinschaft. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen soziale Fähigkeiten und Kommunikationsstrategien wie Zuhören, aufeinander zugehen, Empathie…