Vereinssatzung

§  1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein Realschule Ennigerloh“ – im folgenden Verein genannt – und erhält nach seiner Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Warendorf den Zusatz „e.V.“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 59320 Ennigerloh.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§  2

Zweck und Aufgaben des Vereins

(1) Der Verein betreibt die Förderung der pädagogischen Arbeit an der Städtischen Realschule in Ennigerloh.

(2) Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

1. Der Verein fördert die Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Realschule Ennigerloh und leistet einen Beitrag zur Jugendpflege und Jugendförderung sowie zur Stärkung des Schulstandortes Ennigerloh. Der Verein tut dieses durch die Bereitstellung personeller, finanzieller und sachlicher Mittel.
2. Er fördert Projekte und gewährt Hilfen bei der Beschaffung von Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln und sonstigem Gerät soweit die Finanzierung nicht in der Zuständigkeit des Schulträgers  liegt.
3. Der Verein kann besondere Veranstaltungen der Schule finanziell unterstützen.
4. Der Verein hat die Aufgabe, die Interessen der Realschule in der Öffentlichkeit zu fördern.

Hierzu sucht der Verein durch Gewinnung von Spenden beizutragen.

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Die Mittel des Vereins dürfen nur und ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins an die Mitglieder sind nicht zulässig. Es darf keine Person durch Ausgaben,die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§  3

Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr sowie juristische Personen werden. Der Verein besteht aus aktiven und Fördermitgliedern (ordentliche Mitglieder) sowie aus Ehrenmitgliedern. Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder, Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen. Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um die Erreichung der Ziele des Vereins verdient gemacht haben. Hierfür ist der Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an allen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.
Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt, über den Antrag entscheidet der Vorstand.

(2) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In derMitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich aus geübt werden.

(3) Die Mitgliedschaft endet:
– bei natürlichen Personen durch Tod
– bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit
– durch freiwilligen Austritt
– durch Ausschluss aus dem Verein.

(4) Der Austritt ist dem Vorstand in schriftlicher Form zu erklären.

(5) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten die Interessen des Vereins nachdrücklich verletzt; über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitglieds und teilt den Ausschluss unter Angabe der Gründe dem Mitglied mit.

(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen istgrundsätzlich ausgeschlossen.

§  4

Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Zahlung hat grundsätzlich mittels Bankeinzug zu erfolgen. Für die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

§  5

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
- der Vorstand
- die Mitgliederversammlung

§  6

Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:
- dem/der Vorsitzenden
- dem/ der stellvertretenden Vorsitzenden
- dem/der Schatzmeister(in)
- dem/der stellv. Schatzmeister(in)
- dem/der Schriftführer(in)
- dem/der stellv. Schriftführer(in)

Dem Vorstand dürfen nicht mehr als 3 LehrerInnen angehören.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes bleibt der amtierende Vorstand geschäftsführend im Amt.
(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den/die Vorsitzende(n) und den/die Schriftführer(in) vertreten.

§  7

Zuständigkeit des Vorstands

(1) Der Vorstand ist in ehrenamtlicher Tätigkeit für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht ausdrücklich durch die Satzung oder durch Beschluss der Mitglieder der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

Er hat vor allem folgende Aufgaben:

- Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellen der Tagesordnung
- Einberufung der Mitgliederversammlung
- Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
- Wahrnehmung der Aufgaben gemäß § 2 der Satzung
- Kassenführung/Rechenschaftsbericht

(2) Der Vorstand beschließt in Sitzungen. Zu diesen ist unter Beachtung einer Mindestfrist von drei Tagen schriftlich, fernmündlich oder per email durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter einzuladen. Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn dieses mindestens zwei Vorstandsmitglieder verlangen.

(3) Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst.

(4) Ein Beschluss des Vorstandes kann auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden; bei fernmündlicher Beschlussfassung ist das Ergebnis schriftlich festzuhalten und in der folgenden Vorstandssitzung zu bestätigen.

(5) Der/die Vorsitzende beruft die Sitzungen und leitet sie. Bei dessen Verhinderung tritt an seine Stelle derstellvertretende Vorsitzende.

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder, darunter der Vorsitzende, bzw. in seinemVerhinderungsfall der stellvertretende Vorsitzende anwesend ist.

(7) Über die Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem Vorsitzenden und dem Protokollführer, der von dem Vorsitzenden ernannt wird, zu unterzeichnen ist.

§  8

Die Mitgliederversammlung

(1) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Mitgliederversammlung kann Gäste zulassen.

(2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Wahl und Abberufung des Vorstandes
- Wahl und Abberufung von zwei Kassenprüfern für die Dauer von zwei Jahren; einer der beiden Kassenprüfer kann wiedergewählt werden; die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremiums angehören und nicht Angestellte des Vereins sein.
- Entgegennahme des vom Vorstand erstellten Rechenschaftsberichtes.
- Beschlussfassung über die Erteilung der Entlastung des Vorstandes.
- Festlegung der Höhe der Jahresbeiträge.
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins.

§  9

Satzungsänderungen

Eine Änderung der Satzung kann nur durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die vorgesehene Änderung im Wortlaut mitzuteilen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich eingeholt werden.

§ 10

Einberufung und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im 1. Quartal des Geschäftsjahres statt. Sie wird von dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und Angabe der Tagesordnung per email oder durch schriftliche Einladung (soweit möglich Verteilung über die Schule) sowie durch Veröffentlichung in der Tagespresse einberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder – unter Angabe des Zwecks und der Gründe – schriftlich verlangt wird. In diesem falle sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend der Regelung in Absatz 1 einzuladen.

(3) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Im falle der Verhinderung beider wählt die Mitgliederversammlung aus dem Vorstand eine/n Versammlungsleiter(in).

(4) Für die Wahl des/r Vorstandsvorsitzenden wird die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der mit der Wahl verbundenen Aussprache durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung einem Mitglied übertragen.

(5) Hat im ersten Wahlgang kein/e Kandidat(in) die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, findet eine Stichwahl zwischen denjenigen Kandidat(Inn)en statt, die die beiden höchsten Stimmenzahlen erhalten haben.

(6) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Für Satzungsänderungen und für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen, es sei denn, ein Mitglied verlangt geheime Abstimmung.

(7) Über die Wahlen und Abstimmungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Diese muss enthalten:
- Ort und Zeit der Versammlung
- den Namen des Versammlungsleiters
- die Zahl der erschienenen Mitglieder
- die Tagesordnung
- die einzelnen Wahl- und Abstimmungsergebnisse.

(8) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung bei dem Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. DerVersammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

§ 11

Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, erfolgt die Eiberufung einer zweiten Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von acht Wochen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn in der Einladung hierauf hingewiesen wurde.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Inventar und das Vermögen an die Stadt Ennigerloh (Schulträger) mit der Maßgabe, es für die unterrichtliche Arbeit an der Realschule gem. § 2 dieser Satzung zu verwenden.

§ 12

Inkrafttreten

Die Satzung tritt am Tage der Beschlussfassung in Kraft.

Gegeben zu 59320 Ennigerloh, den 05. November 2002

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am 05. November 2002 beschlossen.