Besuch im Rathaus

Wie sieht der „Stundenplan“ eines Bürgermeisters aus? Welche Ämter gibt es im Rathaus? Womit beschäftigt sich der Rat der Stadt im Moment besonders? Diese und ähnliche Fragen interessierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Realschule zur Windmühle  bei ihrem Besuch im Rathaus. Im Rahmen des Unterrichts hatten sie sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Demokratie in der Gemeinde“ beschäftigt und dazu Erkundungen über Ennigerloh eingeholt und verschiedene Möglichkeiten kennen gelernt, wie Bürger  ihre  Interessen in der Gemeinde  vertreten können. 
Am Freitagmorgen, dem 1.Februar 2013 wurden sie zunächst von Ralf Schindler, dem Leiter der Ehrenamtszentrale, im Sitzungssaal des Rathauses begrüßt. Er gab ihnen einen Überblick über die verschiedenen Abteilungen im Rathaus, die sich um den  Service, die  Finanzen, die  Stadtentwicklung sowie die Ordnung und soziale Belange kümmern. Insgesamt sind ca. 170 Mitarbeiter im Rathaus und in der Stadt beschäftigt.
Erfreut waren die Schülerinnen und Schüler, dass sich auch Bürgermeister Berthold Lülf Zeit für ein Gespräch genommen hat. Doch in der feierlichen Atmosphäre des Sitzungssaales mit Mikrophonen und großen Sesseln waren plötzlich alle Fragen vergessen. Da war es gut, das Florian Schwingel vorher einen Spickzettel von seiner Lehrerin Kornelia Lins bekommen hatte. Und so  langsam trauten sich auch einige andere  ihre Fragen zu stellen.  So  erfuhr die Gruppe, dass ein Bürgermeister keinen festen Stundenplan hat, sondern im Laufe des Tages verschiedene Termine wahrnehmen muss und dass das oft bis in den Abend geht.  Viel Freizeit bleibt da oft nicht mehr, aber wenn, nutzt Berthold Lülf sie gerne zum Motorrad fahren.  Zwar gibt es in Ennigerloh kein Kinderparlament, aber dass  auch Kinder bestimmte Wünsche beim Bürgermeister anbringen können,  wurde deutlich,  als Vivian Thamerus und Marie Lehmann  Berthold Lülf einen  Brief der Klasse überreichten.  In diesem Brief äußern sie die Bitte, an einem Donnerstag auf dem Wochenmarkt Kuchen für die Aktion WWF zu verkaufen, die sich für den Erhalt des tropischen Regenwalds einsetzt. Der Bürgermeister versprach den Schülern, diese Aktion zu unterstützen und den Brief an die entsprechende Abteilung weiterzuleiten.

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