Lehrer üben sich in “Erste Hilfe”

In regelmäßigen Abständen frischen einige Lehrerinnen und Lehrer der Realschule zur Windmühle ihre Kenntnisse in Erste-Hilfe-Maßnahmen auf. Am Dienstagnachmittag, 21.April 2009, war es wieder einmal soweit.  Unter fachkundiger Leitung gab es eine ausführlicher Nachhilfestunde zum Thema “Lebensrettenden Sofortmaßnahmen” wie z.B. Bewusstlosigkeit, Schlaganfall und Sonnenstich.

Bewusstlosigkeit: Es besteht akute Lebensgefahr!
Erkennen: Keine Reaktion auf Ansprache und Rütteln an den Schultern
Maßnahmen: Laut „Hilfe“ rufen, um Umstehende

auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen! Atmung prüfen! Falls normale Atmung vorhanden: In Stabile Seitenlage, dann Notruf! Wiederholt die Atmung prüfen!
Falls keine normale Atmung vorhanden: Notruf, dann Herz-Lungen-Wiederbelebung!

Schlaganfall:Bei einem Schlaganfall ist die Blutversorgung und damit die Sauerstoffversorgung zu einem Teil des Gehirns unterbrochen. Es kommt zu entsprechenden Funktionsausfällen.
Erkennen: Plötzlich einsetzende Lähmungen an Armen und Beinen (Halbseitenlähmung) Gesichtslähmung mit herabhängendem Mundwinkel und einseitig geschlossenem Augenlid. Sprachstörungen und Schluckbeschwerden (Erstickungsgefahr). Bewusstlosigkeit sowie Atem- und Kreislaufstörungen.
Maßnahmen: Notruf. Kontrollieren der Lebensfunktionen.

Falls der Betroffene bei Bewusstsein ist, ihn bequem und mit erhöhtem Oberkörper lagern. Die gelähmten Körperteile umpolstern.
Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung Stabile Seitenlage auf die gelähmte Seite
Bei Herz-Kreislauf-Stillstand Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Schock:
Erkennen: Unruhe, Angst, Nervosität, blasse Hautfarbe, kalte, oft schweißnasse Haut, Frieren, Zittern, im späteren Verlauf Ruhe, Teilnahmslosigkeit, ggf. Bewusstlosigkeit
Diese Zeichen treten nicht immer alle und nicht immer gleichzeitig auf. Das Bewusstsein ist zunächst meist erhalten. Gefahr: Wird der Schock nicht beseitigt, kann unter Umständen der Tod durch Sauerstoffmangel eintreten.
Maßnahmen: Notruf. Ermutigen, trösten und betreuen.
Betroffenen hinlegen und warm zudecken, für Ruhe sorgen, Beine hoch lagern. Aus erhöhten Beinen fließt Blut zum Gehirn und zu den Organen.
Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung Stabile Seitenlage.
Bei Herz-Kreislauf-Stillstand Herz-Lungen-Wiederbelebung.
 
Sonnenstich:Stabile Seitenlage:Durch die Stabile Seitenlage wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes, Blut etc. ablaufen kann - der Mund des Betroffenen wird zum tiefsten Punkt des Körpers. Der Betroffene wird so vor dem Ersticken bewahrt.

Alles wurde angesprochen und auch von jedem Anwesenden geübt. 
Denn wie auch das alte Sprichwort so schön sagt: Nur Übung macht den Meister!!! 

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