Das Rad der Zeit - nicht jedes Jahr hat 12 Monate

SAMMS extern 2009 an der Realschule in Beckum

Dies ist die Überschrift von einem der fünf Projekte der Schülerakademie Mathematik Münster, die am 5. März und 6. März an der Städtischen Realschule in Beckum stattgefunden hat.
Zu Zeiten der Mayas war die Auskunft, wann jemand Geburtstag hatte, äußerst verwirrend. Da wurde nämlich nicht nur ein Datum genannt, sondern gleich mehrere. Da ein Mensch aber nicht doppelt geboren werden kann, muss es wohl daran liegen, dass es verschiedene Kalendersysteme gab, die parallel zueinander galten. Wie solche Kalender aufgebaut waren und wie man die Daten berechnete, wurde in diesem Projekt geklärt, an dem auch vier Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 der Realschule zur Winmühle teilgenommen haben: Marina Kosinski und Carolin Mußenbrock aus der 6a, Marie Schmerling und Niklas Richter aus der 6 c.

An dem Projekt “Des Steinküklers neue Kleider” hat Isabell Klostermann aus der 6c teilgenommen. Dieses Projekt beschäftigte sich mit Kleidergrößen. Mehr als sechs Milliarden Menschen leben auf der Welt - und alle benötigen sie Jacken, Hosen, Röcke, Hemden und Blusen. Damit diese auch passen, müssen Kleidergrößen definiert werden. Was bedeutet Größe 128, hat jemand, der die Schuhgröße 42 trägt, 42 cm lange Füße?

”Rechnen wie am Spieß” hieß ein weiteres Projekt, an dem Janik Marks und Stefan Thier aus der 6c teilgenommen haben. Was ergibt 986345 mal 38? Wer nicht unbedingt eine halbe DIN-A4- Seite rechnen möchte, wird um Hilfsmittel nicht herumkommen. Mit welchen Rechenmaschinen und Rechenhilfsmitteln früher in anderen Ländern gerechnet wurde und wie sie funktionieren, darüber klärte dieses Projekt auf.    
 
Projekt 4 lautete “Spielend denken - Denkspiele aus aller Welt”. Es gibt kein Land der Welt, in dem nicht gespielt wird. Mit den unterschiedlichen Kulturen der einzelnen Völker ist auch die Spielkultur eine andere. Für die verschiedenen Länder wurden untersucht: China: Tangram, Dänemark: Soma-Würfel, Afrika: Kalaha, Deutschland: Das Haus vom Nikolaus.

Das letzte Projekt beschäftigte sich mit Labyrinthen. Viele Schlossgärten haben ein Labyrinth aus Hecken. Einmal dort hindurch zu laufen, ist nicht ganz einfach. Besonders dann nicht, wenn diese Person von außen geführt werden muss. Noch komplizierter wird es, wenn ein Roboter durch ein Labyrinth geführt werden soll, oder besser gesagt, sich selbst zurecht finden soll. Das zu programmieren, war Thema dieses Projektes.
 
   

 

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