“Tag der offenen Tür” - großer Zuspruch

Mittlerweile kein seltenes Bild. Wie schon in den vergangenen Jahren war die Aula der Realschule bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Schulleiterin, Frau Monika Schmidt, die Eltern mit ihren Kindern begrüßte, die sich vor Ort über das Angebot der Schule informieren wollten.
Zur Einstimmung stellte Herr Habetz mit Schülern der Klasse 5 a einen Tanz im Schwarzlicht-Theater vor, den er schwungvoll auf dem Klavier begleitete.
Die Besucher hatten dann die Gelegenheit, sich unter der Führung einiger Lehrer in dem großen Gebäude einen Überblick zu verschaffen, um dann allein auf “Erkundung” zu gehen.
Natürlich standen für die Eltern die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch im Vordergrund, doch langweilig war es für die Kinder nicht. So führte die Klasse 5 a unter der Leitung der Englischlehrerin Frau Verwohlt die Lernmethode “Story-Telling” vor, bei der die Schüler bei Nennung bestimmter englischer Begriffe innerhalb einer Geschichte pantomimische Bewegungen vorführten.
Für das Fach Deutsch stellten 3 Schülerinnen aus der 6b eine kurze Sequenz aus dem Lesewettbewerb der Klassen 6 vor, indem sie den Besuchern ihr Buch vorstellten und daraus ein Kapitel lasen. Im Fach Mathematik konnten sich die angehenden Realschüler anhand von ausgestellten Klassenarbeiten ein Bild davon machen, was sie im kommenden Schuljahr erwartet. Die Physik-, Biologie- und Chemieräume waren natürlich besonders belagert, denn hier wurde Unterricht “praktiziert”. In der Biologie durfte man mikroskopieren oder auch an einem Schmecktest teilnehmen. Im Physikraum führten Schüler der Realschule mit Stecksystemen Versuche aus der Elektronik vor und im Chemieraum untersuchten Mädchen Filzstiftfarben auf ihre Zusammensetzung, während die Jungen erhitztes Glas bearbeiteten.
Nach Frankreich versetzt fühlte man sich in einem Klassenraum, der mit Plakaten, Zeichnungen, Karten an die Partnerschule Lessay erinnerte. Der Französich-Kurs hatte mit seinen Lehrerinnen Frau Plätzer und Frau Bruhn sogar eine Käseplatte mit feinstem französichen Käse aufgebaut. An Klappkarten konnten die Schüler feststellen, dass viele Wörter aus unserem Sprachgebrauch der französichen Sprache entnommen sind.
Im Werkraum stellten sich stolz Schüler der Klassen 7 mit ihrem Lehrer, Herrn Schlebrügge, hinter selbst gebastelten Modellen eines Dorfes dem Fotografen. Der Duft von frisch gebackenem Fladenbrot nach einem “Rezept” aus der Zeit Jesu lockte die Gäste zum Fach Religion. Zu sehen waren auch Modelle aus Papier und Pappe, die Wohnungen, Häuser und Tempel zur Zeit Jesu darstellten. In der Turnhalle durften die Kinder an einem Abenteuer-Parcours ihren Mut und ihre Geschicklichkeit zeigen. Schwingende Seile, Klettermöglichkeiten und eine “Erdbebenmatte” waren einfach zu verlockend, so dass die Eltern oft Mühe hatten, ihre Kinder für einen weiteren Rundgang zu gewinnen.
Das breite Angebot dieser Schule wurde den Eltern mit ihren Kindern durch Austellungen, Plakate und Tafelanschriften recht eindrucksvoll auch in den anderen Fächern wie Politik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Erdkunde, Informatik, Textilgestaltung und Kunst vorgestellt.
Regen Zuspruch konnte natürlich das Café de Lessay verzeichnen. Mit Hilfe vieler Eltern war es möglich, den Besuchern eine reichhaltige Palette an Kuchen anzubieten, um ihnen die Möglichkeit für eine erholsame Pause und zum gemütlichen Gedankenaustausch zu geben. Den engagierten Eltern sei hiermit recht herzlich gedankt.
Auffallend war, dass viele ehemalige Schüler gekommen waren und ihr oftmals geäußertes Bedauern, nicht mehr an dieser Schule sein zu können, klang ehrlich.
Vielen Eltern, so war den Gesprächen zu entnehmen, ist nach diesem Nachmittag die Entscheidung leichter gefallen, ihr Kind an der Städt. Realschule anzumelden.

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