Schulentlassung 2005

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 24.6.2005 in der Aula der Realschule die Abschlussfeier der 10er Klassen statt. Das vielseitige und interessante Programm ließ schnell die Wärme vergessen.

Doch vorher kamen die Schüler, Eltern und Lehrer zu einem eindruckvollen Gottesdienst zusammen, der von den Entlassschülern gestaltet worden war. Das Motto lautete: Wir bauen ein Haus.

Dieses Motto nahm die Schulleiterin, Frau Monika Schmidt, in ihrer Begrüßungsansprache auf. Sie wies vor allem darauf hin, dass zum Bau eines Hauses (sprich Aufbau der weiteren Zukunft ) ein solides Fundament benötigt wird und dass unsere Schule ein gehöriges Maß dazu beigetragen habe. Interessante Zahlen waren ihrer Statistik zu diesem Entlassjahrgang zu entnehmen. Von 89 Schülerinnen und Schülern haben 39 die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht, 14 Absolventen haben durch eine Nachprüfung die Möglichkeit, diese Qualifikation noch zu erwerben und 22 Schülerinnen und Schüler besuchen im nächsten Schuljahr ein Gymnasium, 35 ein Berufskolleg und 32 werden eine Berufsausbildung beginnen.

Herr Bürgermeister Lülf betonte, dass die Schule neben der Familie die wichtigste Institution sei und bekundete seinen Stolz auf die Realschule, die nach wie vor einen hervorragenden Ruf habe. Die Schülersprecherin Maren Wistuba wurde von dem Bürgermeister für ihr Engagement mit einem Buch-Gutschein ausgezeichnet.

Herr Jungnitz beglückwünschte als Vertreter der Elternschaft die Absolventen und wies auf die Wichtigkeit des Wir-Gefühls hin und gab ihnen den Rat mit auf den Weg nicht sofort aufzugeben und an sich zu glauben.

Die Klassenlehrerin der Klasse 10 d, Frau Felicitas Inkmann, stellte die Frage, ob die Lehrer denn wohl alles richtig gemacht hätten, um die Schüler auf das weitere Leben vorzubereiten. Trotz eigener kritischen Betrachtung fiel ihr Gesamturteil recht positiv aus. Doch auch die Schüler mussten sich die Frage gefallen lassen, ob sie denn wohl alles richtig gemacht hätten. Frau Inkmann betonte, dass die Schule nicht nur ein Haus des Lernens gewesen sei, sondern auch ein Haus der Vertrautheit, wo man Freunde trifft, den Lehrer auch als Freund kennen lernt, sich intensiv austauscht, aber auch viel Interessantes erfahren habe (z.B. Klassenfahrten, Exkursionen usw.)

Maren Wistuba bedankte sich in einer humorvollen Rede bei den Lehrern und ließ einige Höhepunkte ihres Schullebens Revue passieren.

Neben gelungenen Tanzeinlagen der Tanz-AG der Klasse 6b und Schülerinnen aus den Abschlussklassen stellte sich erstmals unter der Leitung von Dr. Thomas Eickhoff der neu gegründete Lehrerchor vor, der auf erstaunlichem Niveau einen mehrstimmigen Kanon zum Besten gab.

Höhepunkt war natürlich die Zeugnisausgabe, Mit wohltuend gekühlten Getränken folgte der Stehkonvent, bei dem noch einmal viele Gratulationen ausgetauscht wurden und auch einige Abschiedstränen zu beobachten waren.

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